Einträge getaggt mit lyrik

Ängste.

Ich habe Angst, Dich zu verlieren.

Du sagst, das brauche ich nicht.

Ich habe Angst, Dich zu verlieren.

Du sagst, das brauche ich nicht.

Ich habe Angst, Dich zu verlieren.

Du sagst, das brauche ich nicht.

Ich habe Angst, Dich zu verlieren.

Du sagst, das brauche ich nicht.

Ich habe Dich verloren.

Rache.

Deine Stimme unter meiner Haut  
Deine Ängste sind mir vertraut.
Deine Tränen küsste ich auch.  
Doch Deine Wunden heilte ich nicht.

Siehst Du nicht das Licht? 
Hast Du es aus den Augen verloren? 
Dass Dein Herz zerbricht 
dazu warst du auserkoren.

Du bist Das Licht das meine Augen verbrennt. 
Du bist der Schatten 
der mich von Deiner Liebe trennt. 
Du bist das Elend 
das sich selbst zerfrisst.

Du bist so allein weil Du so grausam bist.

Deine Tränen retten Dich nicht. 
Deine Worte ändern Deine Absicht nicht. 
Deine Küsse täuschen mich nicht. 
Deine Seele ist verlogen wie ein schwarzes Licht.

Du nahmst mir was ich hatte 
und niemand der mich rettet. 
Ich traute Deinem Herzen 
doch erntete nur Schmerzen.

Ich räche mich an Dir! 
Ich helfe Dir nicht mehr!
Nun weißt du, wie man leidet! 
Nun weißt du wie man stirbt!

Wer Du bist?

Du bist ich.

Einsamkeit (Ich will).

In diese Einsamkeit
ward ich als Kind geboren.

Ich lernte, mit dem Schmerz zu leben, 
Für immer nach einziger Liebe zu streben.

Meine Seele abgeschürft, 
Von den Wunden dieses Lebens.

Ohne Leid kann ich nicht sein. 
Lass mich bitte nicht allein!

Einsamkeit Du rettest mich, 
Vor der Zweisamkeit des Seins.

Will die Liebe andrer nicht 
Es würde doch mein Untergang sein!

Und wenn Tränen sprechen könnten, 
Würde stets dies’ Lied erklingen!

Will die Liebe nicht zu zweit, 
Will immer einsam sein!

Und Du bleibst nicht!
Lässt mich Stich!

Einsamkeit, warum schenkst du mir dies Herz ? 
Will ihre Liebe nicht, bedeutet doch nur Schmerz

Und die Zweisamkeit zerdrückt 
mein Herz, so dass ich sterbe.

Ich will ein Leben in Einsamkeit,
keinen Trümmerhaufen Scherben.

Ich will es nicht 
Kein Gefühl für mich!

Ich will Emotionen nicht…

Wenn dein Glück kein Glück mehr ist
dann kann deine Lust noch Lust sein
und deine Sehnsucht ist noch
deine wirkliche Sehnsucht
Auch deine Liebe kann noch deine Liebe sein
beinahe noch glückliche Liebe
und dein Verstehen kann wachsen
Aber dann will auch deine Traurigkeit
traurig sein
und deine Gedanken werden mehr und mehr
deine Gedanken
Du bist dann wieder du und fast zu sehr bei dir
Deine Würde ist deine Würde
Nur dein Glück ist kein Glück mehr
Erich Fried

Ohne dich sein
ganz ohne dich
und langsam
zu vergessen beginnen
wie es mit dir war
ganz mit dir

und dann halb
halb mit und halb ohne

und ganz zuletzt
ganz ohne

Erich Fried

Was Liebe einst war…

wird nun zum Zwang.

Dich zu sehen
Dich zu hören
Dich zu spüren.

Wie ein enges Kleid,
dass ich nicht abstreifen kann.

Ich

Ankommen.

Das Licht der Welt erblicken.
Nicht ja sagen können.
Nicht nein sagen können.
Weil man nicht weiß, was “ja” ist.
Weil man nicht weiß, was “nein” ist.
Weil man nicht weiß, was “sagen” ist.

Liebe erfahren,
oder das, was das Leben als Liebe vorsieht.
Lächeln sehen, Hände spüren.
Nicht verzweifeln, weil man nicht weiß, wie das geht.
Nicht bedauern, weil man Bedauern nicht kennt.
Nicht hinterfragen, weil alles Wahrheit ist.

Bleiben.

Das Licht der Welt verfluchen.
Nicht ja sagen wollen.
Nicht nein sagen wollen.
Weil man weiß, was “ja” bedeuten kann.
Weil man weiß, was “nein” bedeuten kann.
Weil man weiß, dass Reden zerstören kann.

Gehen.

Das Licht des Himmels herbeisehnen.
Nicht ja sagen können.
Nicht nein sagen können.
Weil die Stimme fehlt.

Ich

Ich liebe Dich, weil…

Weil Du bist 
was Du bist

und dabei
Du bleibst

und mich
daran erinnerst

wer ich bin.

Nicht sein,
weil man beim Sein etwas ist.

Nicht fragen,
weil man antworten könnte.

Nicht antworten,
weil man fragen könnte.

Den Tee nicht ziehen lassen,
weil er völlig überzogen nicht schmeckt.

Nicht sehen,
weil man etwas entdecken könnte.

Nicht gehen,
weil man fortgehen könnte.

Nicht weinen,
weil man vertrocknen könnte.

Nicht,
weil nicht.

Ich.

Ich bin wie das Meer.
Ich bin immer da.
Ich bleibe da, wo ich bin.

Wenn Du mich spüren willst,
musst Du nur etwas näher kommen,
und ich kitzle kalt an Deinen Füßen.

Du kannst weiter gehen
immer tiefer
und Du kannst wieder fortgehen.

aber ich bin wie das Meer.
Ich bin immer noch da.

Ich